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Polizei zieht ernüchternde Bilanz nach Testkäufen im Rahmen des Jugendschutzes

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Polizei zieht ernüchternde Bilanz nach Testkäufen im Rahmen des Jugendschutzes
Symbolfoto

Die Bilanz des Polizeireviers Böblingen zu den am Donnerstag in den Nachmittags- und Abendstunden durchgeführten Testkäufen im Rahmen der Überwachung des Jugendschutzes fällt ernüchternd aus. Die beiden Beamtinnen und ein Beamter führten die regelmäßig stattfindenden Kontrollen mit einer jugendlichen Auszubildenden der Stadtverwaltung Böblingen zwischen 16.30 Uhr und 21.00 Uhr im Stadtgebiet Böblingen durch. In 14 Verkaufsstellen testeten die Kontrollierenden das Verkaufsverhalten des Personals hinsichtlich der Abgabe von Tabakwaren, nikotinhaltigen E-Shishas und branntweinhaltigem Alkohol. In 13 der überprüften Verkaufsstellen bekam die Jugendliche problemlos entsprechende Waren. In einem Fall erhielt sie Zigaretten, obwohl sie die Frage der Kassiererin nach der Volljährigkeit wahrheitsgemäß verneinte. Die Polizeibeamtinnen und ihr Kollege führten aufklärende und belehrende Gespräche mit den Verkaufsverantwortlichen, die angezeigt werden und mit einem Bußgeld rechnen müssen.

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